Kegeln- eine kleine Chronik                                                                
 
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Nach einigen Lehrjahren von der Gründung am 6. Februar 1965 an, entwickelte sich die Kegelabteilung noch in ihrer ersten Heimat der „Blautalhalle“ (2 Bahnen) zu einer festen Größe im Kegelbezirk Alb-Donau.
Der unaufhaltsame sportliche Aufstieg führte aber von Jahr zu Jahr zu größeren Schwierigkeiten, da der Verband ab der Bezirksliga Bahnanlagen mit mindestens vier Bahnen verlangt. In der Blautalhalle standen aber nur zwei Bahnen zur Verfügung, weshalb die Abteilung auf andere Bahnen der Umgebung ausweichen mußte.
In Wippingen, Dietingen, Bermaringen, Urspring, Langenau und der „Skala“ in Ulm mußten Bahnen angemietet werden, um unseren Mannschaften den erwünschten sportlichen Erfolg ermöglichen zu können.
Zu diesem Zeitpunkt (1968) stellten die Kegler bereits 3 Herren- und eine Damen-Mannschaft. Und genau diese Damenmannschaft heftete die ersten großen sportlichen Erfolge an die Fahnen des TSV. Württembergische Meistertitel (Juniorinnen) im Einzel und auch in der Mannschaft wurden errungen und alles deutete darauf hin, dass Blaustein eine Hochburg im Damen-Kegelsport werden könnte. Doch infolge verschiedener Umstände war ab dem Jahre 1971 für längere Zeit Schluss mit dem Damenkegeln im TSV Blaustein.

Mit dem Zuzug unseres leider viel zu früh verstorbenen, aber auch unvergessenen Gerhard Hunold (Deutscher Seniorenmeister 1974) begann ein noch steilerer Aufstieg der Abteilung. Er war es, der mit dem damaligen „Kegelzentrum Donautal“ einen längerfristigen Vertrag abschloss, sodass die Kegler des TSV dort eine neue Heimat fanden.

Im Jahr 1986 errang unsere erste Mannschaft erstmals die Württembergische Meisterschaft für Clubmannschaften der Herren, was in der Folgezeit ein ganz neues Kapitel in der Geschichte der immer noch aufstrebenden Abteilung einleitete.
Nach erfolgreichen Verhandlungen mit dem Gesamtverein wegen des Einbaus einer Vier-Bahnen-Anlage in das neu entstehende Lix-Sportheim, ging für die Kegelabteilung ein Traum in Erfüllung und beendete eine jahrzehntelange Odyssee auf allen möglichen Kegelbahnen des Bezirks.

1987 konnte die erste Kugel in der neuen Kegelbahn gespielt werden. Alle waren happy und der Vorstandschaft sehr dankbar, die durch großen Einsatz dies Kleinod mitgeschaffen hatte.


alte Kegelbahn

Württembergische Meister 1988

von links stehend:Schein Michael,
Brajkovic Milan, Blaich Ralf, Ruckgaber Paul, Sportwart Sättele Martin
von links kniend:Blaha Edi, Huchler Jochen, Gaiser Ernst

Nur eine Saison dauerte es, bis sich die Kegler an die neue Umgebung gewöhnt hatten und zum ersten mal in der neuen Heimat die Württembergische Meisterschaft für Clubs holten. Der erhoffte Aufstieg in die 2. Bundesliga, als Krönung aller bisherigen Erfolge, gelang aber erst mit dem dritten Landesmeistertitel im Jahr 1993.
 
Nach diversen Abgängen von Leistungsträgern und dem Tod unseres jüngsten Bundesligaspielers und Mannschaftsführers Dieter März folgte im Jahre 2000 der unvermeidliche Abstieg unserer ersten Mannschaft aus der 2. Bundesliga. Der angestrebte sofortige Wiederaufstieg hätte gelingen können, hätte man nicht das letzte Saisonspiel in Königsbronn und dann auch noch das fällige Entscheidungsspiel gegen den KC Schwabsberg verloren.
Aus ungezählten Erfolgen unserer Sportler ragt die erste Medaille auf nationaler Ebene heraus: im Jahr 1996 holte die "Erste" den 3. Platz beim Deutschen Vereinspokal.

Seit der Saison 1997/98 nimmt auch wieder eine Damenmannschaft am Spielbetrieb teil, die bereits im zweiten Jahr (98/99) ihres Bestehens die Meisterschaft in der B-Klasse Ulm und den Aufstieg in die A-Klasse erreicht hat. 24:0 Punkte zeugen von einem unwiderstehlichen Durchmarsch. Mittlerweile sind unsere Damen in die Bezirksliga durchmarschiert und haben mit dem 4. Platz 2001 bereits eine weitere erfolgreiche Saison angefügt.
 
 
neue Kegelbahn